Montmartre und Sacre Coeur
Das Wahrzeichen des Montmartre ist die Sacre Coeur, von deren Treppe aus man einen wunderbaren Blick über Paris hat und die im Sommer zum Treffpunkt für Menschen aus aller Welt wird.
Obwohl das Viertel heute stark touristisch geprägt ist hat es noch immer den Charme behalten, der es zu einem der beliebtesten Künstelerviertel der Stadt machte. Die Künstler selbst muss man hier heute jedoch, abgesehen von den Straßenmalern, auf dem Cimetière de Montmatre suchen. Der Film "Die wunderbare Welt der Amelie" wurde übrigens größtenteils hier gedreht.
Obwohl das Viertel heute stark touristisch geprägt ist hat es noch immer den Charme behalten, der es zu einem der beliebtesten Künstelerviertel der Stadt machte. Die Künstler selbst muss man hier heute jedoch, abgesehen von den Straßenmalern, auf dem Cimetière de Montmatre suchen. Der Film "Die wunderbare Welt der Amelie" wurde übrigens größtenteils hier gedreht.
Geschichte
In den Zeiten der alten Römer lag der Berg direkt an der Straße die Norden und Süden von Paris verband. Hier gab es reiche Vorkommen and Gips, weshalb auf dem Hügel viele Villen und Tempel erbaut wurden.
272 n. Chr. wurden auf diesem Hügel Bischof Denis (Schutzpatron von Frankreich), der Priester Rustique und der Erzdiakon Eleuthere enthauptet. Dadurch wurde auch der Name Montmartre geprägt, der sich von Mont des Martyrs (Märtyrerberg) ableitet.
Im 19. Jh. wollten Napoleon und sein Städteplaner Baron Haussmann zur schönsten Stadt Europas machen. Um dies umzusetzen erwarben sie und wohlhabende Freunde viele Grundstücke im Zentrum der Stadt, was die Preis in die Höhe trieb. Aus diesem Grund wurden ärmere Schichten in die Außenbezirke der Stadt gedrängt, wodurch auch der Montmartre stärker besiedelt wurde. Da er außerhalb der Stadtgrenzen lag wurden hier keine Steuern auf Alkohol erhoben, was seine Entwicklung zum "Vergnüngungsviertel" begünstigte. Unter anderem wahren hier so bekannt Etablissements wie Le Moulin Rouge oder Le chat noir angesiedelt. 1871, mit Ende des Deutsch-Französischen Krieges bildete sich in diesem Stadtviertel die Pariser Kommune nachdem diese mit 30.000 Toten niergeschlagen worden war wurde beschlossen, Sacre Coeur zu bauen. Die 1914 fertiggestellte Kirche sollte dem Andenken an die französischen Opfer des vorangegangen Krieges und der "Abbuße" der Verbrechen der Kommunarden dienen.
Ende des 19. Jh. wurde dieser Hügel zu einem der Künstlerzentren von Paris, die hier arbeiteten und lebten. Inspirieren ließen sich durch das Viertel z.B. Vincent van Gogh, Pierre Brissaud, Alfred Jarry, Gen Paul, Jacques Villon, Raymond Duchamp-Villon, Henri Matisse, André Derain, Suzanne Valadon, Pierre-Auguste Renoir, Edgar Degas, Maurice Utrillo, Toulouse-Lautrec und Théophile Steinlen.
272 n. Chr. wurden auf diesem Hügel Bischof Denis (Schutzpatron von Frankreich), der Priester Rustique und der Erzdiakon Eleuthere enthauptet. Dadurch wurde auch der Name Montmartre geprägt, der sich von Mont des Martyrs (Märtyrerberg) ableitet.
Im 19. Jh. wollten Napoleon und sein Städteplaner Baron Haussmann zur schönsten Stadt Europas machen. Um dies umzusetzen erwarben sie und wohlhabende Freunde viele Grundstücke im Zentrum der Stadt, was die Preis in die Höhe trieb. Aus diesem Grund wurden ärmere Schichten in die Außenbezirke der Stadt gedrängt, wodurch auch der Montmartre stärker besiedelt wurde. Da er außerhalb der Stadtgrenzen lag wurden hier keine Steuern auf Alkohol erhoben, was seine Entwicklung zum "Vergnüngungsviertel" begünstigte. Unter anderem wahren hier so bekannt Etablissements wie Le Moulin Rouge oder Le chat noir angesiedelt. 1871, mit Ende des Deutsch-Französischen Krieges bildete sich in diesem Stadtviertel die Pariser Kommune nachdem diese mit 30.000 Toten niergeschlagen worden war wurde beschlossen, Sacre Coeur zu bauen. Die 1914 fertiggestellte Kirche sollte dem Andenken an die französischen Opfer des vorangegangen Krieges und der "Abbuße" der Verbrechen der Kommunarden dienen.
Ende des 19. Jh. wurde dieser Hügel zu einem der Künstlerzentren von Paris, die hier arbeiteten und lebten. Inspirieren ließen sich durch das Viertel z.B. Vincent van Gogh, Pierre Brissaud, Alfred Jarry, Gen Paul, Jacques Villon, Raymond Duchamp-Villon, Henri Matisse, André Derain, Suzanne Valadon, Pierre-Auguste Renoir, Edgar Degas, Maurice Utrillo, Toulouse-Lautrec und Théophile Steinlen.
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